Götz und Hoeneß in der Kritik

Die Trainer stehen dieser Tage im Mittelpunkt. Auch bei Hertha mehren sich die Kritiken an Falko Götz’ Aufstellungen und Auswechslungen.

So schreibt die Berliner Zeitung zum letzten Spiel in Gladbach:

Hertha lief wieder mit Hasenfuß-Taktik auf, nämlich zwei Abräumern vor der Abwehr mit Dardai und Mineiro, statt zwei Stürmern.

Der Tagesspiegel sieht die Fehler sogar im Gesamtsystem:

Der Fehler liegt im System. Hertha will seinen Kader mit Spielern auffüllen, die aus dem eigenen Nachwuchs kommen; das Problem ist, dass die Spieler anschließend nie wirklich das Gefühl loswerden, Kaderauffüller zu sein. So ist es auch Ashkan Dejagah ergangen, der in der kommenden Saison lieber für den VfL Wolfsburg spielt. Herthas hysterische Reaktion auf seine Wechselabsicht war nicht die Ausnahme, sondern passt ins Bild, das Mannschaft und Verein derzeit abgeben.

Die Qualität der Mannschaft liegt eindeutig unter der, die wir uns von den frühen Tabellenführungen versprochen haben. Ein paar Ausfälle und Schlagzeilen reichten, um das labile Gefüge der Mannschaft ins Wanken zu bringen.

Sollte der UEFA-Cup nicht erreicht werden, wird die Personaldecke wohl in Zukunft noch dünner.

Ein Gedanke zu „Götz und Hoeneß in der Kritik

  1. Herr Wieland (Drei Ecken, ein Elfer)

    Erklärt dem Berliner Kurier doch mal, dass “zwei Abräumer vor der Abwehr” das System des Weltmeisters ist, und dass es nicht zwangsläufig heissen muss, dass einen Mannschaft defensiv spielt.

    Und wenn ihr schon dabei seit, erzählt ihnen doch auch noch, dass es im modernen Fußball keine “Spielmacher” mehr gibt (von wegen “Und Gilberto lief als Verteidiger statt Spielmacher auf”).

    Eigentlich wäre der Berliner Kurier mit diesem Artikel ein Fall für meine Kategorie “Lattekeske Fussballrhetorik”. Aber ich kann mich ja nicht auch noch um Berlin kümmern ;-)

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