Skip to main content.
28. September 2006

Wow! Was für eine Europapokalsaison

Traurig - Hertha in der ersten Runde draussenSo grauenvoll der Reporter des DSF auch war, mit einem hatte er Recht: Hertha hat sich unfähig angestellt. Die Europapokalsaison ist nun schon wieder vorbei – bevor sie überhaupt richtig angefangen hat. Ursache? Schwer zu sagen. Trotz der Verletzten hätte Hertha Odense von der Papierform her schlagen müssen, insbesondere das Hinspiel hätte klarer ausgehen müssen.

Finanziell ist das Ausscheiden wahrscheinlich weniger dramatisch, da in den ersten Runden eh nicht viel rumkommt für die Fans und das Ansehen des Vereins ist dieses Erstrundenaus aber dramatisch. Kein Wunder, dass das Stadion leer bleibt.

Um hier noch positiv rauszukommen: Jetzt voll auf die Liga konzentrieren – und im DFB-Pokal vielleicht auch noch ein, zwei Runden dabei bleiben!

2 Kommentare »


24. September 2006

Belehrbar Nichts

Ich habe auf szenenapplaus.de ein wenig mit Anagrammen zu den Bundesliga-Vereinsnamen herumgespielt. Hertha kommt mit Belehrbar Nichts oder Schnabel erbt ihr noch ganz gut weg. Andere müssen mit Leck Schaf! oder Alleine im Freibad klar kommen ;)

Fast alle Vereine findet ihr hier.

Keine Kommentare »


23. September 2006

Hertha im Kino

Hertha im KinoAb sofort kann man die Spiele der Hertha live im Kino genießen. Im Zoo-Palast (Hardenbergstraße 29a) im Kino 7 wird heute das Auswärtsspiel in Mainz übertragen.

Das ganze gibt es fast kostenlos (3 Euro Mindestverzehr). Zum Auftakt ist auch Hertha-Profi Dennis Cagara vor Ort.
Ich bin gespannt, ob das gut ankommt.

Keine Kommentare »


17. September 2006

Pokale und Tabellenführung

TabellenführerÜber das 2:2 im UEFA-Pokal-Hinspiel gegen Odense möchte ich gar nicht so viel sagen. Es ist wohl klar, dass das Ergebnis sehr ungünstig ist. Hoffen wir das Beste für das Rückspiel in Dänemark.

Im DFB-Pokal trifft Hertha in der nächsten Runde (24./25. Oktober) auf die HSV-Bezwinger Stuttgarter Kickers. Da erwartet uns sicherlich ein heißer Tanz, denn die Schwaben werden noch motivierter und mit noch mehr Zuschauerunterstützung in die Partie gehen.

Trotz der durchwachsenen Pokalleistungen darf man nicht vergessen, dass Hertha heute mit einem Sieg über Schalke Tabellenführer werden könnte. Das hat zwar am 4. Spieltag relativ wenig Bedeutung, kommt aber wie gerufen um sich Motivation für die anstehenden Pokalpartien zu holen.

Also, auf gehts. Versprechen halten und gegen Schalke ein Feuerwerk abbrennen!

2 Kommentare »


14. September 2006

Nachwuchs im Einsatz

Nachwuchsarbeit zahlt sich ausImmer deutlicher sind die Fortschritte der Jugendarbeit bei Hertha zu erkennen.
So wurden Kevin Loburg, Tim Scheffler, Sascha Schünemann und Maximilian Zimmer zum U15-Lehrgang vom 2. bis 5. Oktober 2006 in die Sportschule Hennef eingeladen.

Für die beiden Länderspiele der U16-Auswahl gegen Nordirland (22.09. + 24.09.) wurden Damir Coric, Shervin Fardi Radjabali und Lennart Hartmann nominiert.

Mit Sascha Bigalke und Marvin Knoll nehmen zwei Herthaner am Vier-Nationen-Turnier der U17-Nationalmannschaft teil, das vom 18. bis 26. September 2006 im Saarland stattfindet. Dabei trifft Deutschland zwischen dem 21.09. und dem 25.09. auf die Niederlande, Katar und Italien.

Keine Kommentare »


11. September 2006

Hertha und der Pokal

Ich mag den DFB-Pokal. Die Pokalsaison 1992/93 gehörte zu den prägensten Ereignissen meiner persönlichen Fußballgeschichte. Doch war es nicht die Profi-Mannschaft, sondern die Amateure, die sogenannten Hertha-Bubis, die uns Freude schenkten.

Durch den Gewinn des Paul-Rusch-Pokals gegen die Reinickendorfer Füchse qualifizierten sich die Bubis für die Teilnahme am DFB-Pokal. Damals gab es noch Freilose und so kam es, dass die Mannschaft erst in der 2. Runde in den DFB-Pokal eingriff. Gegen SGK Heidelberg kamen die Jungs zu einem 3:0-Erfolg, den ich noch nicht live mitverfolgte.

Ab der dritten Runde bewiesen wir aber den richtigen Riecher und verfolgten die Spiele bis zum Finale live. Das Drittrundenspiel gegen den VfB Leipzig fand noch im sehr familiären Rahmen auf dem Platz in der Osloer Straße statt. 4:2 gewannen die Spieler um Stürmer Ayhan Gezen – Spieler, Trainer und Fans feierten auf dem Platz.

Das Achtelfinale brachte mit Hannover 96 eine auf dem Papier unlösbare Aufgabe in die Hauptstadt. Das Zuschauerinteresse stieg und so zog man in das Charlottenburger Mommsenstadion um. Das Spiel wurde zum besten der gesamten Pokalrunde: Die Hannoveraner führten bereits mit 2:0 als Holzbecher, Gezen und Andreas Schmidt das Spiel in der zweiten Halbzeit drehten. Doch Hannover schaffte nochmals den Ausgleich – bevor Andreas Schmidt kurz vor dem Abpfiff das Spiel entschied.

Die Profis schieden unterdessen gegen Leverkusen aus.

Zum Viertelfinale reiste der 1. FC Nürnberg ins nun ausverkaufte Mommsenstadion. In einem spannenden Spiel gewannen die Bubis mit 2:1 gegen die Franken. Beim anschließenden Stürmen des Platzes wurde mein Bruder von einem Hund eines übereifrigen Ordners am Handgelenk gepackt. Nachdem schon tausende Fans auf dem Platz waren, hielten wir das für reichlich überflüssig!. (Oder war das gegen Hannover?)

Zum Halbfinale wurde der Chemnitzer FC ins Olympiastadion gebeten. Das Spiel selbst war nicht so der Reisser, aber mit 2:1 wurden die Sachsen nach Hause geschickt und eine Berliner Mannschaft stand im Pokalfinale im heimischen Olympiastadion.

Nach dem Spiel stand ich zum ersten Mal auf dem Rasen des Olympiastadions und fand auch noch eine Armbanduhr auf Höhe des Mittelkreises :)

Leider ging es nicht so schön weiter: Beim Gang um das Stadion wurde mir von einer Gruppe Chemnitzer mein Hertha-Schal vom Hals gerissen, den ich aufgrund zahlenmäßiger Unterlegenheit kampflos aufgeben musste. Aber Wurscht, wir waren im Finale.

Vom Finale sind mir noch die hässlichen gelben Mützen, die jeder Dödel trug in Erinnerung. Wofür waren die eigentlich? Olympiabewerbung 2000?

Als es im Stadion noch relativ leer war, schaffte es ein wertes Fanclub-Mitglied mit einer Klopapierrolle die gesammelten Getränke der Gruppe 10 Bänke weiter vorne abzuräumen. Durch reflexartiges Pfeiffen und zur Seite schauen konnten wir die Täterschaft vertuschen ;)

Das Spiel selbst war dann weniger aufregend. Ulf Kirsten beendet mit seinem Tor den Berliner Traum. Trotzdem waren sich alle einig, dass wir Teil einer ganz grossen Sache waren.

Soll ich nun noch einen Bogen zur aktuellen Pokalleistung spannen? Die letzten Jahre waren nicht sonderlich erfolgreich, die Niederlagen gegen Kiel, Braunschweig und St. Pauli waren unnötig. Nun startet Hertha wieder zittrig in die Pokalsaison, ein 1:0 nach Verlängerung in Darmstadt. Bitte schenkt uns nach 13 Jahren doch mal wieder besondere Pokal-Momente!

1 Kommentar »