Herthas neuer Mittelfeldbrasilianer Lucio hat den Fitnesstest bestanden und kann somit wohl als zweiter Neuzugang der Saison bezeichnet werden. Nun fehlen mindestens noch ein Stürmer und ein Verteidiger, denn mit dem aktuellen Kader wird Hertha in der Bundesliga nicht viel reißen – wie auch Trainer Lucien Favre und Kapitän Arne Friedrich feststellen.
Lucio ist fit – nun fehlen nur noch zwei
Lucien Favre ausgefragt
Lucien Favre muss derzeit viele Fragen beantworten. So finden sich bei Sport1 und dem Tagesspiegel gleich zwei neue Interviews, die durchaus die ein oder andere kritische Frage stellen. Zu potentiellen Neueinkäufen gibt es allerdings noch nichts neues:
Sport1: Wen holen Sie jetzt zu Hertha?
Favre: Zunächst einmal muss ich mir durch viele Gespräche mit Dieter Hoeness, Michael Preetz und den anderen Leuten bei Hertha einen genauen Überblick über meine neue Mannschaft machen. Ich habe sehr viele DVDs gesehen, jedes Spiel der Hertha aus der letzten Saison. Jedes Detail ist wichtig, auch das kleinste. Erst wenn ich durch diese Sichtung durch bin, werden wir gemeinsam über eventuelle neue Leute entscheiden. Grundsätzlich muss ich aber auch noch einmal unterstreichen, dass Hertha ein gutes Potential hat.
Hertha, Zürich, Favre – Anwälte sollen es richten
Nach einigen Verwirrungen um die Vertragssituation des bereits vorgestellten neuen Hertha-Trainers Lucien Favre werden wohl demnächst die Anwälte miteinander reden.
Zürich sagt, dass Hertha sich nicht meldet – Hertha sagt, man erreiche niemanden bei Zürich.
Herthas letzte Stellungnahme im Wortlaut:
Berlin (ots) – Nach den Medienveröffentlichungen bezüglich der”Ausstiegsklausel” des neuen Cheftrainers von HERTHA BSC, Lucien
Favre, und den in diesen Berichten enthaltenen Aussagen des FC
Zürich, nimmt Fußball-Bundesligist HERTHA BSC zu dieser Thematik wie
folgt Stellung:
1. Diese Thematik ist allein eine Vertragsangelegenheit zwischen
den bisherigen Vertragspartnern FC Zürich und Lucien Favre.
2. Für HERTHA BSC ist es unverständlich, wie sich der FC Zürich
über die bisherige Vorgehensweise äußert.
3. Die Vertragssituation ist eindeutig.
4. Der Ansatz des FC Zürich, einen Anwalt in dieser Angelegenheit
zu Rate ziehen zu wollen, begrüßt HERTHA BSC sehr. Bevor man die
Medien informierte, hätte der FC Zürich diesen Schritt schon früher
unternehmen können. HERTHA BSC bedauert es in dem Zusammenhang, dass
es der FC Zürich bisher vorzog, allein über die Medien zu
kommunizieren.
5. HERTHA BSC wird, nachdem der Verein in den vergangenen Tagen
mehrfach versucht hat, die handelnden Personen des FC Zürich, die
Herren Ancillo Canepa und René Strittmatter, zu erreichen, jetzt
keine weiteren Versuche der Kontaktaufnahme mehr unternehmen.
6. HERTHA BSC ist jedoch nach wie vor an einem guten Verhältnis
zum FC Zürich und an einer partnerschaftlichen Lösung interessiert.
Deshalb steht HERTHA BSC jeder Kontaktaufnahme seitens des FC Zürich
offen gegenüber.
Das geht ja unterhaltsam los
Favre neuer Hertha-Trainer
Lucien Favre ist neuer Hertha-Trainer. Ich muss zugeben, dass auch ich von ihm noch nie etwas gehört habe. Sein Profil (2x Schweizer Meister, 2x Schweizer Pokalsieger) und seine Einstellung (Schön, erfolgreich und offensiv zu spielen – das verlangt Favre als Trainer [...] von seinen Mannschaften.) klingen aber verglichen mit den zwischenzeitlich gehandelten Alternativen ganz gut.
Einiges ist auf dem Einkaufzettel aber noch offen:
TrainerTorwart- Verteidiger
- Spielmacher
- Stürmer
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