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Heine und Kretschmer beerben Götz und Thom

Das war nun keine große Überraschung mehr. Auch an dieser Stelle schrieb ich heute morgen über die kommende Entlassung von Falko Götz.

Karsten Heine, bisher verantwortlich für die Amateure soll zunächst bis zum Saisonende unterstützt von Sven Kretschmer das Training leiten. Damit sind die Spekulationen über ein mögliches Engagement von Michael Preetz als Teamchef erledigt.

Ob Heine auch über die Saison hinweg Trainer bleibt, wollte Dieter Hoeneß noch nicht entscheiden. Für namhafte Neuverpflichtungen fehlt allerdings das Geld – Falko Götz versüßt sich die Entlassung mit einer Million Euro Abfindung.

Ich sage trotzdem: Danke Falko Götz, danke Andreas Thom!

Um mich an den Spekulationen zu beteiligen, eine Auswahl möglicher Nachfolger:

  • Jürgen Röber (War eigentlich nicht ernst gemeint, aber wer weiß…)
  • Guido Buchwald (Ach, nee)
  • Volker Finke (Eventuell gar nicht schlecht, aber kann er außerhalb von Freiburg etwas reissen?)
  • Peter Neururer
  • Felix Magath

Jemand nach eurem Geschmack dabei?

Falko Götz vor dem Rauswurf

Es sieht nach Abschied aus: Hertha BSC lädt für den heutigen Vormittag (10 Uhr) zur Pressekonferenz. Irgendwas muss passieren – also wird irgendwer entlassen. Spieler sind kaum vorhanden. Bleiben also Trainer oder Manager. Da siegt dann der, der am längeren Hebel beheimatet ist.

Wer aber kann für Götz übernehmen?

Hey, Röber ist grade frei…

Götz und Hoeneß in der Kritik

Die Trainer stehen dieser Tage im Mittelpunkt. Auch bei Hertha mehren sich die Kritiken an Falko Götz’ Aufstellungen und Auswechslungen.

So schreibt die Berliner Zeitung zum letzten Spiel in Gladbach:

Hertha lief wieder mit Hasenfuß-Taktik auf, nämlich zwei Abräumern vor der Abwehr mit Dardai und Mineiro, statt zwei Stürmern.

Der Tagesspiegel sieht die Fehler sogar im Gesamtsystem:

Der Fehler liegt im System. Hertha will seinen Kader mit Spielern auffüllen, die aus dem eigenen Nachwuchs kommen; das Problem ist, dass die Spieler anschließend nie wirklich das Gefühl loswerden, Kaderauffüller zu sein. So ist es auch Ashkan Dejagah ergangen, der in der kommenden Saison lieber für den VfL Wolfsburg spielt. Herthas hysterische Reaktion auf seine Wechselabsicht war nicht die Ausnahme, sondern passt ins Bild, das Mannschaft und Verein derzeit abgeben.

Die Qualität der Mannschaft liegt eindeutig unter der, die wir uns von den frühen Tabellenführungen versprochen haben. Ein paar Ausfälle und Schlagzeilen reichten, um das labile Gefüge der Mannschaft ins Wanken zu bringen.

Sollte der UEFA-Cup nicht erreicht werden, wird die Personaldecke wohl in Zukunft noch dünner.

Hertha ist die Mannschaft des Jahres

Schon wieder ein paar Tage her, aber ich wurde ja wie vielleicht bekannt durch eine böse Hacker-Attacke zurückgeworfen: Hertha BSC ist die Berliner Mannschaft des Jahres 2006. Zur Ermittlung wurden über 18.000 Zusendungen ausgewertet.

Hertha setzte sich gegen den deutschen Eishockey-Meister, die Eisbären, und gegen den Achter des Berliner Ruderclubs durch. Falko Götz wurde zum Trainer des Jahres gewählt.

Bei den Sportlern schaffte es Kapitän Arne Friedrich immerhin auf Platz zwei hinter Radrennfahrer Jens Voigt.